Tumulus - Branitzer Park
Foto: A. Pohl, 2005

Parks & Gärten

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Das Land Brandenburg kann zu Recht Gartenland Brandenburg genannt werden. Die Potsdamer Kulturlandschaft mit dem Park Sanssouci, dem Neuen Garten und dem Babelsberger Park sowie der Landschaftspark des Fürsten Pückler in Branitz sind hochkarätige Anlagen von UNESCO-Welterberang. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere gartenkulturelle Zeugnisse zu entdecken. Repräsentative Parkanlagen preußischer Schlösser und Herren-häuser, die Parkanlagen der ehemaligen Musenhöfe im Land, Klostergärten, Gutsparks, interessante Privatgärten, kommunale Ziergärten und Volksparks bieten eine große Vielfalt, Parks und Gärten zu erleben. Nicht nur Peter Joseph Lenné, Hermann Fürst von Pückler-Muskau und Eduard Petzold haben mit qualitätvollen Parks und Landschaftsgestaltungen deutlich ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch moderne Gartenkünstler, wie Karl Foerster oder Hermann Göritz haben nachhaltig in Brandenburg gewirkt.

Gartenland Brandenburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, das historische Erbe zu erschließen, die kulturhistorischen und künstlerischen Leistungen darzustellen und aufzubereiten sowie die gartenkulturelle Infrastruktur des Landes zu stärken und zu fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei der Erhalt, die Pflege, die Entwicklung und die nachhaltige Sicherung von Park- und Gartenanlagen im Land Brandenburg. Gartenland Brandenburg vertritt die Interessen privater wie kommunaler und anderer öffentlicher Park- und Garteneigentümer sowie der Verbände, die mit dem Thema Parks und Gärten in der Region befasst sind.


 

Bonsaigarten Ferch

Der Garten lehrt die Augen zu sensibilisieren und die Natur besser wahrzunehmen. Er ist ein Beitrag dazu, das freundschaftliche Verhältnis zwischen Deutschland und Japan zu vertiefen. Er dient als Schauplatz für viele japanische Künste und trägt dadurch zum besseren Verständnis der japanischen Kultur bei.

Blick auf das Teehaus im Bonsaigarten Ferch. Foto: Familie Gragert (2007)

Fast versteckt liegt der Japanische Bonsaigarten von Tilo Gragert in Ferch. 50 Meter nach dem Ortseingang Ferch Mittelbusch, von Petzow aus kommend, befindet sich der Besucher in einer anderen Welt. Am Waldesrand und neben landwirtschaftlicher Nutzfläche tut sich ein kleines Paradies auf. Im Laufe der Zeit ist aus dem Fleckchen Erde eine kleine Idylle geworden. Die Besucher können hier, an dem Ort der Ruhe, den Stress des Alltags vergessen und die einzigartige Natur bei einer Schale Tee bewundern.

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Botanischer Garten in Frankfurt (Oder)

Der Garten wurde 1975 als Pflanzenschaugarten angelegt. Er war auch eine Ersatzmaßnahme für die bevorstehende Neubauaktivität im östlichen Teil des Kleistparks. Gleichsam sollte er für den in Ostberlin neu konzipierten Botanischen Garten eine Nachfolge werden.

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Botanischer Garten Prieros

Blick auf das Wohnhaus mit Wiesenfläche und Skulptur. Foto: Botanischer Garten Prieros (2006)

Südöstlich von Berlin,zwischen Königs-Wusterhausen und Storkow, am Zusammenfluss von Dahme und Schmölde, liegt in malerischer märkischer Landschaft, gleichsam als nördliches Tor zum Naturpark Dahme-Heideseen, Prieros, Ortsteil der Gemeinde Heidesee. Im Naherholungsgebiet Berlins gelegen, wirbt es mit attraktiven Ausflugszielen um die Gunst der Touristen aus nah und fern.

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Burggarten Lenzen

Blick auf die Burg Foto: (c) Burggarten Lenzen (2007)

In der Umgebung der Burg Lenzen, die Untersuchungen zufolge Reste spätslawischer Bebauung in sich birgt, blieb ein Park aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Bis heute trägt er die Züge einer Neugestaltung durch die Berliner Firma Späth aus den 1920er Jahren.

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Der Japanische Garten in Bartschendorf

Erleben sie verschiedene japanische Gartenstile

Der Blick in den Hauptgarten Foto: Gesine Jochems (2008)

Seit 1995 entsteht in Bartschendorf ein japanischer Garten auf einem 7000 qm großen Gelände mitten zwischen weiten Feldern. Dieser Garten von Reiner & Gesine Jochems ist in ständiger Entwicklung. Verschiedene Gartenstile können bereits besichtigt werden. Teehaus und Teichgarten sind im Bau.

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Die Parkanlagen von Luckau

Entfliehen Sie dem Alltag. Erleben und genießen Sie. Historie und Natur.

Frühlingserwachen in den Parkanlagen von Luckau Foto: Bernd Szamlewska (2007)

Die Parkanlagen in Luckau wurden zur 1. Landesgartenschau im Land Brandenburg im Jahr 2000 angelegt. Sie teilen sich in drei, von einander getrennten Bereichen auf. Das insgesamt neun Hektar große Gelände des neuen Stadtparks, eine drei Hektar große Fläche hinter dem Schlossberg und die Bereiche an der Stadtmauer, mit einem 1,8 Kilometer langen Rundweg um die historische Altstadt. Durch die vielseitige Gestaltung, die Struktur der Anlagen und die Einbindung aller Grünanlagen in das gestalterische Konzept im gesamten Stadtgebiet, trägt Luckau auch den Beinamen „Stadt im Grünen – mit historischem Stadtkern und interessanten Garten und Parkanlagen“.

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Garten in den Wiesen

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Gutspark Frauenberg

Rittergut Frauenberg (Markgraftum Niederlausitz)

Blick auf das Schloss Foto: Dr. Thomas Liebermann (2009)

Die mittelalterliche Kloster- und spätere Gutsanlage Frauenberg blickt auf eine spannende und wechselvolle Geschichte zurück. Die geschichtliche Überlieferung beginnt mit einer Marienerscheinung, die sich am Frauenberg ereignet haben soll. Deshalb entstand hier am Kreuzungspunkt wichtiger Heer- und Handelsstraßen der im Mittelalter berühmte Marien-Wallfahrtsort Frauenberg. Der Frauenberg hatte damals den Ruf ganz besonderer Heiligkeit. Zu den mächtigen Förderern des Frauenbergs zählte auch Albrecht Achilles Kurfürst v. Brandenburg. Papst Alexander VI. (Rodrigo Borgia) und der König von Böhmen erweiterten diesen magischen Ort im Jahre 1497 um ein Wilhelmiterkloster (Hl. Wilhelm v. Aquitanien – Schutzheiliger der Waffenschmiede). Es war das einzige ostelbische Kloster des aus Frankreich stammenden Wilhelmiterordens. Nach der Reformation und Vertreibung der Mönche wurde die verwaiste Klosterherrschaft im Jahre 1543 in den einzigen Rittersitz im Spreewald umgewandelt. Im II.Weltkrieg von der Wehrmacht gepachtet, befand sich hier ein Kriegsgefangenenlager für hochrangige französische Offiziere (1940-1942) und später das Oberkommando des Heeres/Heerespersonalamt (1943-1945).

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Gutspark Groß Pankow

Nach der Separation von Guts- und Bauernland im Jahr 1827 wurde die biedermeierliche Anlage zwischen der Nordseite eines neu erbauten Gutshauses und dem angrenzenden Pankefließ angelegt. Große Teile des alten Baumbestandes sind noch heute vorhanden. Um 1880 erfolgte die Erweiterung des Parks nach Osten, hierbei wurde auch des Familienfriedhofs von 1848 mit in die Anlage einbezogen. Eine Lindenallee, weitere Baumgruppen an der Nordgrenze und ein Teich mit Brücke wurden in diesem Zuge angelegt. Die Rekonstruktion im Jahre 1993 geschah im Zuge der Einrichtung einer Augen-Tagesklinik im zugehörigen Gutshaus.

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Gutspark Hirschfelde

Das am Ortsausgang des Dorfes mit dem überlebensgroßen Bronzehirschen auf dem Dorfanger etwas versteckt liegende Gut wird heute in wesentlichen Teilen von einem Reiterhof genutzt. Das ehem. Gutshaus und zahlreiche Nebengebäude sind erhalten, aber nicht öffentlich zugänglich.

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