Tumulus - Branitzer Park
Foto: A. Pohl, 2005

Parks & Gärten

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Pfarrgarten Saxdorf

eit fast 40 Jahren wird der Saxdorfer Pfarrgarten durch den Künstler Hanspeter Bethke und den Pfarrer Karl-Heinrich Zahn gestaltet. Im ehemaligen Pfarrgarten entstand im Laufe der Jahre ein einmaliges gartenkünstlerisches Kleinod. In verschiedenen begehbaren Gartenräumen sind hier eine Bambus-, Rosen- und Kameliensammlung untergebracht, die in unermüdlicher Kleinarbeit zusammengetragen wurden. Ein großer Nutzgarten komplettiert den Pfarrgarten. Das Gartenkunstwerk ist Gegenstand ständiger Veränderung, durch den Lauf der Jahreszeiten aber auch die Arbeit der Gärtner und eröffnet als begehbares Kunstwerk dem Besucher immer neue Räume, die zum Verweilen und Staunen einladen.

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Ostdeutscher Rosengarten

„Komm und schaue nach Herzenslust all diese Herrliche Pracht. Vergiß Deine Sorgen, verschieb sie auf morgen, die Sonne am Himmel Dir lacht.“

Wasserspiele Foto: Stadt Forst (Lausitz), Annette Schild (2009)

Seit der Eröffnung dieses Gartens im Jahre 1913 ist der Ostdeutsche Rosengarten auf einer Fläche von 17 Hektar einer der Höhepunkte in der Lausitzer und Brandenburger Gartenkultur. Neben den Rosarien in Sangerhausen und Dortmund gilt er mit seinen zehntausenden Rosenstöcken in mehr als 900 Sorten als eine der umfangreichsten Sammlungen in Deutschland. Der Reiz und die Einzigartigkeit dieses Parks liegen in der besonderen und einmaligen Kombination von Gartenkunst, Landschaftsarchitektur und botanischer Vielfalt.

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Park & Schloß Branitz

Tumulus. Foto: A. Pohl (2006)

Branitz gelangte 1696 in Besitz der Grafen von Pückler. Ab 1784 hatte die Familie ihren Wohnsitz in Muskau. Seit dieser Zeit war das Gut verpachtet. Nach dem Verkauf von Muskau 1845, wo Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) seit 1811 einen Landschaftsgarten angelegt hatte, zog er nach Branitz zurück. Noch im selben Jahr begann er mit der neuen Parkanlage.

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Die Parkanlagen von Luckau

Entfliehen Sie dem Alltag. Erleben und genießen Sie. Historie und Natur.

Frühlingserwachen in den Parkanlagen von Luckau Foto: Bernd Szamlewska (2007)

Die Parkanlagen in Luckau wurden zur 1. Landesgartenschau im Land Brandenburg im Jahr 2000 angelegt. Sie teilen sich in drei, von einander getrennten Bereichen auf. Das insgesamt neun Hektar große Gelände des neuen Stadtparks, eine drei Hektar große Fläche hinter dem Schlossberg und die Bereiche an der Stadtmauer, mit einem 1,8 Kilometer langen Rundweg um die historische Altstadt. Durch die vielseitige Gestaltung, die Struktur der Anlagen und die Einbindung aller Grünanlagen in das gestalterische Konzept im gesamten Stadtgebiet, trägt Luckau auch den Beinamen „Stadt im Grünen – mit historischem Stadtkern und interessanten Garten und Parkanlagen“.

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Schloßpark Fürstlich Drehna

Fürstlich verweilen

Seeblick auf Schloss Fürstlich Drehna. Foto: Holger Schulz (2007)

Als Landschaftspark gestaltet, gehört er neben Branitz und Altdöbern zu den größten und schönsten Anlagen der brandenburgischen Niederlausitz. Zwischen zwei Barockgebäuden, dem Gasthof zum Hirsch und dem Gärtnereihaus am Marktplatz, geht man an den Hirschskulpturen vorbei durch eine Allee auf den Lindenplatz. Hier öffnet sich der Blick auf das über 500 Jahre alte, vierflügelige und von einem Wassergraben umgebene Schloss. Rechts befindet sich das ebenfalls barocke Amtshaus, links der aus dem 19. Jahrhundert stammende Gutshof.

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Gutspark Frauenberg

Rittergut Frauenberg (Markgraftum Niederlausitz)

Blick auf das Schloss Foto: Dr. Thomas Liebermann (2009)

Die mittelalterliche Kloster- und spätere Gutsanlage Frauenberg blickt auf eine spannende und wechselvolle Geschichte zurück. Die geschichtliche Überlieferung beginnt mit einer Marienerscheinung, die sich am Frauenberg ereignet haben soll. Deshalb entstand hier am Kreuzungspunkt wichtiger Heer- und Handelsstraßen der im Mittelalter berühmte Marien-Wallfahrtsort Frauenberg. Der Frauenberg hatte damals den Ruf ganz besonderer Heiligkeit. Zu den mächtigen Förderern des Frauenbergs zählte auch Albrecht Achilles Kurfürst v. Brandenburg. Papst Alexander VI. (Rodrigo Borgia) und der König von Böhmen erweiterten diesen magischen Ort im Jahre 1497 um ein Wilhelmiterkloster (Hl. Wilhelm v. Aquitanien – Schutzheiliger der Waffenschmiede). Es war das einzige ostelbische Kloster des aus Frankreich stammenden Wilhelmiterordens. Nach der Reformation und Vertreibung der Mönche wurde die verwaiste Klosterherrschaft im Jahre 1543 in den einzigen Rittersitz im Spreewald umgewandelt. Im II.Weltkrieg von der Wehrmacht gepachtet, befand sich hier ein Kriegsgefangenenlager für hochrangige französische Offiziere (1940-1942) und später das Oberkommando des Heeres/Heerespersonalamt (1943-1945).

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