Tumulus - Branitzer Park
Foto: A. Pohl, 2005

Parks & Gärten

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Märkischer Gutspark Klessen

Beflügelt von der Inspiration des Ortes

Gutshaus Klessen Foto: Schloß Klessen (2008)

Seit 1352 sind Herrenhaus und Rittergut im Besitz der Familie von Bredow. Heute wird das Gutshaus von der Familie Thiedig betrieben, die Haus und Garten liebevoll instand gesetzt haben. 1723 entstand aus den Vorgängerbauten die heutige Dreiflügelanlage, die 1858 durch einen Mittelrisalit klassizistisch überformt wurde. Das ehemalige Wirtschaftsgebäude dienst heute als Orangerie.

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Landgut und Park Grünberg

Die ursprünglich barocke, sich zu einem natürlichen See abtreppende Parkanlage des Gutes Grünberg ist im 19. Jahrhundert vollständig zu einer Anlage im landschaftlichen Stil umgestaltet und erweitert worden.

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Gutspark Hirschfelde

Das am Ortsausgang des Dorfes mit dem überlebensgroßen Bronzehirschen auf dem Dorfanger etwas versteckt liegende Gut wird heute in wesentlichen Teilen von einem Reiterhof genutzt. Das ehem. Gutshaus und zahlreiche Nebengebäude sind erhalten, aber nicht öffentlich zugänglich.

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Gutspark Schloß Lanke

Für den zwischen Schloß (Neurenaissancestil, erhalten, sanierungsbedürftig, leerstehend) und Hellsee angelegten Park der Grafenfamilie von Redern existiert ein Entwurf von Lenné (1827), der möglicherweise aber nicht oder nicht vollständig umgesetzt wurde.

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Gutspark Lemmersdorf

Angrenzend an das wieder privat bewohnte ehem.Gutshaus (teilinstandgesetzt) liegt der rel. kleine, öffentlich zugängliche Park; mehrere Wiesen und Äcker rahmende alte Alleen sowie Parkgewässerreste erinnern noch schwach an die Strukturen des Landschaftsgarten zur Zeit der Grafenfamilie Hermann von Schwerin (ab 1840) oder der Familie von Stülpnagel (bis 1825).

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Lenné-Park Görlsdorf

1826 Entwurf von Lenné, weitere Pläne von 1829 und 1830. Diese zumindest teilweise und abgewandelt ausgeführt unter v. Redern. Neubau des Gutshauses 1843/45 nach Plänen des Architekten Eduart Knoblauch. Gutshaus brannte 1945 aus, wurde abgetragen.

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Schloß und Gut Wartin

Der seit dem Mittelalter als Herrensitz bekannte Standort Wartin blickt wegen seiner Lage an der Grenze zwischen Brandenburg und Pommern auf eine auffällig wechselvolle Geschichte zurück. Der dreiflügelige Schloßbau mit fast dreißig Nebengebäuden (Speicher, Scheunen, Ställe, Schmiede, Inspektorenhaus, Kirche mit Wagner-Orgel, Gärtnerei etc.), Schloßteich, Gartenanlagen und Wiesen beherbergt heute eine dem wissenschaftlichen und kulturellen Universitätsgedanken (angelsächsisch Colleges) zugewandte Europäische Akademie.

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Gutspark Groß Pankow

Nach der Separation von Guts- und Bauernland im Jahr 1827 wurde die biedermeierliche Anlage zwischen der Nordseite eines neu erbauten Gutshauses und dem angrenzenden Pankefließ angelegt. Große Teile des alten Baumbestandes sind noch heute vorhanden. Um 1880 erfolgte die Erweiterung des Parks nach Osten, hierbei wurde auch des Familienfriedhofs von 1848 mit in die Anlage einbezogen. Eine Lindenallee, weitere Baumgruppen an der Nordgrenze und ein Teich mit Brücke wurden in diesem Zuge angelegt. Die Rekonstruktion im Jahre 1993 geschah im Zuge der Einrichtung einer Augen-Tagesklinik im zugehörigen Gutshaus.

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Gutspark Liebenberg

„An der Grenze der Grafschaft Ruppin, aber mit ihrem Hauptbesitzstande schon der Uckermark angehörig, liegt die große, mehr als 20.000 Morgen umfassende Herrschaft Liebenberg […] Der Park, der sich in einen inneren und äußeren teilt, ist durch Umfang und Schönheit ausgezeichnet und stammt in seiner ursprünglichen Gestalt aus den Tagen des Oberjägermeisters. […]

Der im Landkreis Oberhavel liegende Gutspark Liebenberg besteht aus einem etwa neun Hektar großen Innen- und einem etwa 70 Hektar großen Außenpark und weist eine wechselvolle Entwicklungsgeschichte auf. Sie beginnt mit der formalen Gestaltungsphase des 17. und 18.Jahrhunderts, reicht über die Phase der landschaftlichen Überformung (1860 bis 1900) und über die wirtschaftliche Blütezeit vom Anfang des 20.Jahrhunderts sowie der anschließenden Verwilderungs- und Zerstörungsphase nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu der heutigen Stellung als erhaltungswürdiges Denkmal.

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Gutspark Frauenberg

Rittergut Frauenberg (Markgraftum Niederlausitz)

Blick auf das Schloss Foto: Dr. Thomas Liebermann (2009)

Die mittelalterliche Kloster- und spätere Gutsanlage Frauenberg blickt auf eine spannende und wechselvolle Geschichte zurück. Die geschichtliche Überlieferung beginnt mit einer Marienerscheinung, die sich am Frauenberg ereignet haben soll. Deshalb entstand hier am Kreuzungspunkt wichtiger Heer- und Handelsstraßen der im Mittelalter berühmte Marien-Wallfahrtsort Frauenberg. Der Frauenberg hatte damals den Ruf ganz besonderer Heiligkeit. Zu den mächtigen Förderern des Frauenbergs zählte auch Albrecht Achilles Kurfürst v. Brandenburg. Papst Alexander VI. (Rodrigo Borgia) und der König von Böhmen erweiterten diesen magischen Ort im Jahre 1497 um ein Wilhelmiterkloster (Hl. Wilhelm v. Aquitanien – Schutzheiliger der Waffenschmiede). Es war das einzige ostelbische Kloster des aus Frankreich stammenden Wilhelmiterordens. Nach der Reformation und Vertreibung der Mönche wurde die verwaiste Klosterherrschaft im Jahre 1543 in den einzigen Rittersitz im Spreewald umgewandelt. Im II.Weltkrieg von der Wehrmacht gepachtet, befand sich hier ein Kriegsgefangenenlager für hochrangige französische Offiziere (1940-1942) und später das Oberkommando des Heeres/Heerespersonalamt (1943-1945).

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